Kinder-Infektionsschutz (buchstäblich) als Ziel

Ich muss mal was rausschreiben zu Corona, Kindern und dazu, was Politiker*innen gerne als Ziel der Corona-Politik beschreiben. Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda schrieb gestern in seinem Blog: „Vielleicht würde dann etwas von der ständig so aufgeregten Debatte über die Situation in Kitas und Schulen endlich auf die Büros und Fabriken überspringen. Zeit wär’s.“

Ich finde das lenkt vom eigentlichen Punkt bezüglich des Schutzes der Kinder ab. Der springende Punkt ist doch, dass die U12-Kinder noch kein Impfangebot hatten. Und deswegen möchte ich auch das oft geäußerte Ziel „die Überlastung des Gesundheitssystems, insbesondere der Intensivstationen zu verhindern“ als einziges Ziel hinterfragen: Aus meiner Sicht hätten wir (ebenso wie zu Vor-Impfstoff-Zeiten) uns als Gesellschaft zusätzlich das Ziel geben sollen, die ungeschützten Gruppen (heute noch nicht impfbare U12-Kinder) vor der Infektion zu bewahren – unabhängig von ihrem individuellen Krankheits-, Hospitalisierungs-, Intensivstations- und Sterberisiko durch Covid19.

Wie klein auch immer die Prozent- oder Promillezahlen der U12-Kinder für diese Fälle sein mögen, wenn wir als Gesellschaft die Infektion durch die gesamte U12-Alterskohorte von 9 Millionen Menschen in Deutschland einfach durchlaufen lassen, wird dies in absoluten Zahlen sehr viele Kinder treffen, die (anders als die Erwachsenen) keine Chance auf eine vorherige Immunisierung durch Impfung hatten. Und das ist doch das, was wir gerade aktuell sehen: Unabhängig von der Frage, ob die Erwachsenen-Inzidenzen höhere Dunkelziffern als die Kinderinzidenzen haben, sind die Inzidenzen in der unimpfbaren Alterskohorte so hoch (manchernorts vierstellig!) und die R-Werte so deutlich über 1, dass wir damit rechnen müssen, dass noch vor der Kinder-Impfstoff-Zulassung durch die EMA eine großer Teil der U12-Alterskohorte und bis zu einer StIKo-Empfehlung alle U12-Kinder Covid19-durchseucht sind.

Und ja, man kann das auch „durchinfiziert“ nennen. Und das eigentliche Problem ist auch nicht, dass das #TeamKinderschutz von Durchseuchung spricht. Sondern das Problem ist, dass die Gesellschaft es wie in Welle 1 und 2 bei den Alten- und Pflegeheimen (damals noch ohne Impfung) nicht geschafft hat (und viel schlimmer bei den Kindern nicht mal diskutiert, geschweige denn versucht hat), die schwächsten, nämlich die nicht-impfbaren Kinder vor der Infektion zu beschützen. Und zwar durch eine ausreichende Erwachsenen-Impfquote und durch entweder solidarisch-freiwillige oder vorgeschriebene Kontaktreduktionen mit der Wirkung eines gesamtgesellschaftlichen Niedrig-Inzidenz-Szenarios auch im Herbst und Winter. Und ja, für 98,x Prozent der Kinder mag die Infektion kein Problem sein. Aber egal ob es nun 1 Promille oder 0,1 Promille sind, auf die eines der o.g. Risiken (schwere Erkrankung/Hospitalisierung/Intensivpflichtigkeit/PIMS/Tod oder LongCovid) zutrifft: Bitte multipliziert doch mal 0,1 Promille mit 9 Millionen!

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Ich finde es unverständlich, dass dieses Thema in den politischen Debatten um Ziele, gesellschaftliche Solidarität und politische Verantwortung einfach so ausgeblendet wird. Noch viel unverständlicher finde ich das alles angesichts des sich abzeichnenden Zeithorizonts: In den USA haben FDA/CDC den BioNTech-Impfstoff für 5- bis 11-Jährige bereits freigegeben, für Europa wird dieser Schritt der EMA im Dezember erwartet. Viele Familien, die sich eine Impfung der Grundschüler*innen auch schon vor einer StIKo-Empfehlung vorstellen können, sehen also schon fast das rettende Ufer. Aber die Gesellschaft wartet nicht auf sie. Von Familien mit U5-Kindern ganz zu schweigen.

Viele Eltern von U12-Kindern suchen währenddessen nach intensivem Abtelefonieren der lokalen Kinderarzt-Praxen mittlerweile überregional unter dem Hashtag #ImpfMichU12 öffentlich nach der Möglichkeit, ihre Kinder jetzt in der vierten Welle durch eine „off label use“-Impfung zu schützen. Ich persönlich kann diese Motivation aus einem Gefühl der drohenden Ohnmacht bzw. einer empfundenen Notwehr-Situation nachvollziehen. Nach der Lektüre der Phase 3-BioNTech-Kinder-Studie und der Zulassung durch FDA/CDC habe ich auch Verständnis für die Familien, die sich dann wirklich für eine solche off label use-Impfung entscheiden. Meine volle Solidarität gilt ihnen und den vorausschauenden Kinderärzt*innen, die so etwas auch bei nicht vorerkrankten Kindern ermöglichen, obwohl sie deswegen teilweise Opfer von Drohungen und Angriffen sind.

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Der Skandal ist aus meiner Sicht nur, dass wir als Gesellschaft Millionen Familien in diese Situation manövriert haben, obwohl man nur den „NDR Coronavirus Update“-Podcast hören musste, um die Lage genau so kommen zu sehen. Wien öffnet nun wenigstens die Impfzentren für solche off label use-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen. Hierzulande stehen Grundschuljahrgangsfamilien weiterhin alleine in der vierten Welle. Im Übrigen empfehle ich zum Thema LongCovid bei Kindern diese 30-minütige MDR-Doku.

RKI Covid19-Trends nach Altersgruppen vom 10.11.2021
RKI Covid19-Trends nach Altersgruppen vom 10.11.2021

Jan-Martin kritisiert in seinen zwei aktuellen Beiträgen bei den Corona-Fallzahlen einen zu starken Blick auf die jungen Altersgruppen und begründet dies mit einer höheren Dunkelziffer bei den Älteren. Ich verstehe natürlich die höhere Gefährdungslage (höheres Risiko für schwere Erkrankung, Hospitalisierung, Intensivpflichtigkeit und Tod) bei den Senioren. Wenn ich mir aber die Positivrate der PCR-Testungen in den Alterskohorten ansehe, ist diese heute bei 5-14 Jahren mit 21,8% am höchsten und bei 80+ Jahren mit 9,9% ähnlich wie bei bei den Null bis Vierjährigen (8,6%), denen natürlich kaum ein Elternteil die quälende Prozedur eines PCR-Abstrichs zumutet. Je höher die PCR-Positivrate, desto schlechte ist die Ausleuchtung des Dunkelfelds. Eine niedrige PCR-Positivrate bei den über 80-Jährigen spricht also für eine vergleichsweise geringe Dunkelziffer. Wobei die Positivraten in allen Alterskohorten deutlich über der WHO-Empfehlung von 5% liegt (wir testen also zu wenig mit PCR), aber das ist ein anderes Thema.

Offenlegungen: Als zweifacher U12-(aber Ü5)-Vater bin ich vom Thema persönlich betroffen. Mit Jan-Martin Wiarda habe ich schon beruflich zusammengearbeitet, ich schätze seine kenntnisreichen Beiträge und ich war in einem ganz anderen Kontext kürzlich auch schon mal Berichtsgegenstand in seinem Blog.

Bürger-Wissenschaftstreff „Kieznerds“ am 14. April 2018 in Berlin-Lankwitz

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn in Lankwitz und im Süden Berlins,

Überblick über alle Kieznerds-Veranstaltungen
Überblick über alle Kieznerds-Veranstaltungen

wir laden Sie am Samstag, 14. April 2018 ein zu einem BürgerInnen-Wissenschaftstreff in Berlin-Lankwitz. Im Maria-Rimkus-Haus an der Gallwitzallee können Sie zwischen 15 und 17 Uhr drei WissenschaftlerInnen treffen, um sie über ihre Forschung auszufragen und mit ihnen zu diskutieren. Es geht um die Themen: Erforschung anderer Planeten (insbesondere des Mars‘) sowie Elektronen-Teilchenbeschleuniger, also was die Welt im Innersten zusammen hält.

Diese einmalige Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „Kieznerds“ statt. Dabei bieten Forschende allen Interessierten in vielen Berliner Bezirken einen Dialog über ihre wissenschaftliche Arbeit auf Augenhöhe an. In anderen Städten finden an diesem Tag weltweit Märsche für die Wissenschaft statt. In Berlin, wo zum March for Science vergangenes Jahr 11.000 Teilnehmer*innen kamen, gibt es die dezentralen Gesprächsrunden mit Anwohner*innen in den Wohnkiezen. Eine Übersicht bietet die Kieznerds-Webseite.

Kieznerds.de
Kieznerds.de

In Lankwitz freuen sich auf den Austausch mit Ihnen diese drei Kieznerds:

  • Dr. Stefanie Musiol: Die Geophysikerin arbeitet an der Freien Universität Berlin in Lankwitz mit Bilddaten der Raumsonde Mars Express und hat über Vulkane auf dem Mars promoviert.
  • Heike Balthasar: Die Geographin arbeitet an der Freien Universität Berlin in Lankwitz im Bereich Wissenschaftsmanagement für planetare Missionen. Beide Wissenschaftlerinnen engagieren sich gemeinsam dafür, die Bild- und Filmprodukte der Marsoberfläche, die aus Kameradaten der Raumsonde Mars Express erstellt wurden, in der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
  • Dr. Thorsten Kamps: Der Physiker denkt an einem einem großen deutschen Forschungslabor in Berlin über die nächste Generation von Elektronenbeschleunigern nach.

Organisation und Kontakt: Henning Krause (01714785471, mail@henningkrause.com)

 

Über die Kieznerds Lankwitz („Abstract“)

Alle 25 Kieznerds-Treffen in Berlin/Potsdam
Alle 25 Kieznerds-Treffen in Berlin/Potsdam

Haben Sie eine Frage oder einen Kommentar zu unseren Forschungsthemen? Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen! Der Eintritt ist frei. Bei diesem BürgerInnen-Wissenschaftstreff handelt es sich – da diese Veranstaltung zum ersten Mal und nur einmalig statt findet – um ein ehrenamtlich organisiertes „Experiment“.

Fragestellung: Kann ein dezentraler, ehrenamtlicher Wissenschafts-Bürgerdialog auf Augenhöhe gelingen?

Kiez-Labor / Treffpunkt: Maria-Rimkus-Haus, Gallwitzallee 53, 12249 Berlin-Lankwitz (Bus M82, Havensteinstraße) am Gemeindepark Lankwitz

Experiment-Laufzeit: Samstag, 14. April 2018, 15 bis 17 Uhr (ICS, Facebook-Event)

Kosten: Eintritt frei.

Rückfragen und Kontakt vor Ort: Henning Krause (01714785471, mail@henningkrause.com)

 

Forschungsthemen der Kieznerds Lankwitz: Marsvulkane, planetare Missionen und Teilchenbeschleuniger

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Video: ESA

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Video: DLR

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Video: HZB

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Video: HZB

Kulturflatrate geplatzt – tschüss Flattr

Entgegen dem oberflächlichen Gejammer über eine angebliche Kostenloskultur im Internet gibt es im Netz seit Jahren durchaus Communities, in denen Menschen bereit sind, für Inhalte zu bezahlen. Nicht nur per Zwang, sondern freiwillig. Blog-LeserInnen und Podcast-Hörende unterstützen die MacherInnen durch freiwillige Spenden, um ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für die Produkte und die Tätigkeit der Kreativen auszudrücken sowie einen Fortbestand des Blogs oder des Podcasts zu sichern.

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Neben Paypal und Kontoüberweisungen war ein verbreitetes System für die Organisation des Geldflusses flattr. Bei dem Dienst zahlt man als Benutzer monatlich einen festen Betrag ein, z.B. 10 Euro. Die Kreativen bauen automatisiert anklickbare flattr-buttons in ihre Podcast- und Blogwebseiten ein. Und der spendenwillige Nutzer klickt auf alle flattr-Buttons, die er in diesem Monat unterstützen will. Ab Monatsende werden die 10 Euro gleichmäßig auf alle angeklickten flattr-Buttons verteilt. Bei 20 Klicks erhält also jeder Kreative 50 Cent. Das funktionierte auch seit 2010 ganz okay. Ich selbst bin seit Ende Mai 2010 dabei und habe meinen Monatsbeitrag kontinuierlich auf zuletzt 25 Euro pro Monat gesteigert. So habe ich in den knapp sechs Jahren etwa 1200 Euro verflattred.

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Flattr ist selbstgemachte Kulturflatrate.

Das war für mich immer das Schöne an Flattr. So habe ich den Dienst gerne anderen empfohlen. Man hat als Konsument ein gutes Gefühl. Die Lieblingsbloggerin hat die wirtschaftliche Möglichkeit, das Blog weiterzubetreiben. Und für einige Kreative lief das mit den Spendeneinnahmen auch echt gut.

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Doch leider geht flattr seit einiger Zeit den Bach runter. Das hat sowohl externe Gründe, da manche Diensteanbieter Mechanismen abgestellt haben, die ein automatisches flattern von Inhalten ermöglichten. Viel gewichtiger sind aber die flatter-internen Gründe: Die Plattform war länger nicht erreichbar. Der Wechsel interner technischer Infrastrukturen dauert sehr, sehr lange. Und zuletzt haben die Macher einen Webseiten-Relaunch hingelegt, den man nur als Katastrophe bezeichnen kann. Kreative bekamen keine Monatsabrechnungen mehr, die sie für die Umsatzsteuervoranmeldung dringend brauchten. Und auch den Nutzern wurde viele Webseiten-Features weggenommen, wie etwa die Möglichkeit nachzusehen, ob man einen Inhalt bereits (im Vormonat) geflatterd hat oder nicht.

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Flattr ist damit für mich leider unbenutzbar geworden. Kaputtgerelauncht. Ich werde dort Ende dieses Monats aussteigen. Ich bedauere das sehr! Gleichzeitig möchte ich auf die Spenden für Inhaltsproduzierende nicht verzichten. Die momentan angesagteste Alternative ist Patreon. Auch hier kann man Kreative unterstützen – allerdings mit einem festen Geldbetrag – entweder pro Monat oder pro veröffentlichter Content-Einheit (ein Blogpost, ein YouTube-Video, eine Podcast-Episode). Hier ist man sich also im Gegensatz zu Flattr nicht im Vorhinein darüber im Klaren, welchen Betrag man pro Monat ausgibt. Dafür sind die Spendeneinnahmen für die Kreativen besser planbar. Und auch hier gibt es schon beeindruckende Unterstützungen.

Der Nachteil: Patreon hat in der jungen Vergangenheit schon bewiesen, dass sie es mit der Sicherheit ihrer Nutzerdaten nicht so genau nehmen. Und man macht sich schon wieder von einem Drittanbieter abhängig, der es morgen auch verbocken kann. Am sichersten und transaktionskostenfrei sind also weiterhin Direktüberweisungen auf Spendenkonten der Kreativen. Aber das ist wohl eher etwas für die Großen Content-Produzenten wie Netzpolitik.org. Ich versuche es jetzt jedenfalls erstmal mit Patreon.

BSWK am 24.02.2016: Perspektivwechsel – WissenschaftsjournalistInnen

BSWK 24.2.2016: Perspektivwechsel - Bild: Katja Machill.
BSWK 24.2.2016: Perspektivwechsel – Bild: Katja Machill.

Der offene Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) trifft sich am 24. Februar 2016 um 19 Uhr in der Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle, Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin (U9 Turmstraße).

Dieses Mal laden wir explizit Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten ein, um mit ihnen über ihre Sicht der Dinge in punkto Wissenschaftskommunikation zu sprechen. Das Thema: Perspektivwechsel – Wissenschaftsjournalisten

Mögliche Fragen könnten sein: Was denken WissenschaftsjournalistInnen über die Wissenschaftskommunikation? Was hätten sie gerne anders? Welchen Stellenwert hat die Wissenschaftskommunikation 2.0 (Social Media, Blogs, Podcasts) für ihre Arbeit? Welche Entwicklungen sind zu beobachten? Gibt es Zeitbudgets für Kommunikation in Projekten? Wie verändert sich der Wissenschaftsjournalismus durch Social Media und allgemeingesellschaftliche Trends hin zu mehr Offenheit und Transparenz?

Als Journalisten dabei sein werden:

  • Sven Sitz, freier Journalist
  • Jan Rähm, freier Radio-Journalist
  • weitere angefragt

Und auch nicht von uns angefragte JournalistInnen sind sehr herzlich willkommen!Bitte meldet Euch kurz an, damit wir bei Bedarf die Tischgröße anpassen können – per Mail, hier als Kommentar oder auf Facebook.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Neue BSWK-Organisatoren und -Ansprechpartner ab März 2016

Katja Machill und Henning Krause haben den offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) im Sommer 2013 initiiert und seitdem organisiert. Nach zweieinhalb Jahren gehen sie nun in BSWK-Orga-Rente und übergeben den Staffelstab an ein neues Duo. Ab März 2016 übernehmen Wiebke Hahn (Wissenschaft im Dialog) und Jörg Weiss (con gressa) die Organisation sowie die Mailingliste des BSWK.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK am 27.01.2016, Thema „Flüchtlinge“

BSWK zu Geflüchteten. Bild: Katja Machill
BSWK zu Geflüchteten. Bild: Katja Machill

Beim Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) am 27.01.2016 um 19 Uhr in der Straßenbahn Kneipe in Friedenau (Laubacher Str. 29, 14197 Berlin, U9/Ringbahn Bundesplatz) wollen wir diskutieren, welche Rolle das Thema Flüchtlinge für die Wissenschaftskommunikation spielt.

Mögliche Fragen könnten sein: Welche Projekte gibt es bereits? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Gibt es Ideen für weitere Projekte? Ist Wissenschaftskommunikation das, was Flüchtlinge aktuell benötigen oder haben sie gerade ganz andere Sorgen?  Wäre ein „Flüchtlings-Projekt“ nicht nur eine PR-Aktion? Kann Wissenschaftskommunikation konkret zur Integration von Flüchtlingen beitragen? Und: Wie kann Wissenschaftskommunikation dabei helfen, die öffentliche Diskussion zum Thema Flüchtlinge zu versachlichen?

Wir werden über ein bereits stattfindendes Projekt von  Joachim Lerch vom Verein Science & Technologie berichten: „Science United – Experimente verbinden“: http://www.science-days.de/projekte/pop-up-science-experimente-integrieren/

Bitte meldet Euch kurz an, damit wir bei Bedarf die Tischgröße anpassen können – per Mail, auf Facebook oder hier in den Kommentaren.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK am 25.11.2015: Forscher an den Tisch – Perspektivenwechsel

Alles so schön gelb hier: Der letzte BSWK 2015 speziell für und mit Forscherinnen und Forschern. Künstlerin: Katja Machill.Zu letzten Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 des Jahres 2015 am 25. November um 19 Uhr im Café Rix in Neukölln (Karl-Marx-Str. 141,  12043 Berlin,  U7 Karl-Marx-Straße) laden wir explizit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, um mit ihnen über ihre Sicht der Dinge in punkto Wissenschaftskommunikation zu sprechen. Das Thema: Forscher an den Tisch – Perspektivwechsel!

Mögliche Fragen könnten sein: Was denken Forscher über die Wissenschaftskommunikation? Was hätten sie gerne anders? Welchen Stellenwert hat die Kommunikation der eigenen Forschung an der jeweiligen Einrichtung? Welche Entwicklung ist zu beobachten? Gibt es Zeitbudgets für Kommunikation in Projekten? Wollt ihr mit der Öffentlichkeit in einen Dialog über Eure Arbeit treten oder ausschließlich forschen?

Als Forscher dabei sein werden:

  • Markus Dahlem, Migräneforscher, Humboldt-Universität zu Berlin, Cardiovascular Physics
  • Carmen Infante, Immunologin, Charité, Institut für Medizinische Immunologie
  • Thorsten Kamps, Experimentalphysiker, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Institut Beschleunigerphysik
  • Laura Rehnisch, Experimentalphysikerin, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Physik
  • Julia K. Wolff, Altersforscherin, Deutsches Zentrum für Altersfragen

Seid ihr auch dabei? Wir freuen uns auch über noch mehr Forscher!

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