BSWK am 24.02.2016: Perspektivwechsel – WissenschaftsjournalistInnen

BSWK 24.2.2016: Perspektivwechsel - Bild: Katja Machill.
BSWK 24.2.2016: Perspektivwechsel – Bild: Katja Machill.

Der offene Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) trifft sich am 24. Februar 2016 um 19 Uhr in der Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle, Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin (U9 Turmstraße).

Dieses Mal laden wir explizit Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten ein, um mit ihnen über ihre Sicht der Dinge in punkto Wissenschaftskommunikation zu sprechen. Das Thema: Perspektivwechsel – Wissenschaftsjournalisten

Mögliche Fragen könnten sein: Was denken WissenschaftsjournalistInnen über die Wissenschaftskommunikation? Was hätten sie gerne anders? Welchen Stellenwert hat die Wissenschaftskommunikation 2.0 (Social Media, Blogs, Podcasts) für ihre Arbeit? Welche Entwicklungen sind zu beobachten? Gibt es Zeitbudgets für Kommunikation in Projekten? Wie verändert sich der Wissenschaftsjournalismus durch Social Media und allgemeingesellschaftliche Trends hin zu mehr Offenheit und Transparenz?

Als Journalisten dabei sein werden:

  • Sven Sitz, freier Journalist
  • Jan Rähm, freier Radio-Journalist
  • weitere angefragt

Und auch nicht von uns angefragte JournalistInnen sind sehr herzlich willkommen!Bitte meldet Euch kurz an, damit wir bei Bedarf die Tischgröße anpassen können – per Mail, hier als Kommentar oder auf Facebook.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Neue BSWK-Organisatoren und -Ansprechpartner ab März 2016

Katja Machill und Henning Krause haben den offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) im Sommer 2013 initiiert und seitdem organisiert. Nach zweieinhalb Jahren gehen sie nun in BSWK-Orga-Rente und übergeben den Staffelstab an ein neues Duo. Ab März 2016 übernehmen Wiebke Hahn (Wissenschaft im Dialog) und Jörg Weiss (con gressa) die Organisation sowie die Mailingliste des BSWK.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

Kulturflatrate geplatzt – tschüss Flattr

Entgegen dem oberflächlichen Gejammer über eine angebliche Kostenloskultur im Internet gibt es im Netz seit Jahren durchaus Communities, in denen Menschen bereit sind, für Inhalte zu bezahlen. Nicht nur per Zwang, sondern freiwillig. Blog-LeserInnen und Podcast-Hörende unterstützen die MacherInnen durch freiwillige Spenden, um ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für die Produkte und die Tätigkeit der Kreativen auszudrücken sowie einen Fortbestand des Blogs oder des Podcasts zu sichern.

Neben Paypal und Kontoüberweisungen war ein verbreitetes System für die Organisation des Geldflusses flattr. Bei dem Dienst zahlt man als Benutzer monatlich einen festen Betrag ein, z.B. 10 Euro. Die Kreativen bauen automatisiert anklickbare flattr-buttons in ihre Podcast- und Blogwebseiten ein. Und der spendenwillige Nutzer klickt auf alle flattr-Buttons, die er in diesem Monat unterstützen will. Ab Monatsende werden die 10 Euro gleichmäßig auf alle angeklickten flattr-Buttons verteilt. Bei 20 Klicks erhält also jeder Kreative 50 Cent. Das funktionierte auch seit 2010 ganz okay. Ich selbst bin seit Ende Mai 2010 dabei und habe meinen Monatsbeitrag kontinuierlich auf zuletzt 25 Euro pro Monat gesteigert. So habe ich in den knapp sechs Jahren etwa 1200 Euro verflattred.

Flattr ist selbstgemachte Kulturflatrate.

Das war für mich immer das Schöne an Flattr. So habe ich den Dienst gerne anderen empfohlen. Man hat als Konsument ein gutes Gefühl. Die Lieblingsbloggerin hat die wirtschaftliche Möglichkeit, das Blog weiterzubetreiben. Und für einige Kreative lief das mit den Spendeneinnahmen auch echt gut.

Doch leider geht flattr seit einiger Zeit den Bach runter. Das hat sowohl externe Gründe, da manche Diensteanbieter Mechanismen abgestellt haben, die ein automatisches flattern von Inhalten ermöglichten. Viel gewichtiger sind aber die flatter-internen Gründe: Die Plattform war länger nicht erreichbar. Der Wechsel interner technischer Infrastrukturen dauert sehr, sehr lange. Und zuletzt haben die Macher einen Webseiten-Relaunch hingelegt, den man nur als Katastrophe bezeichnen kann. Kreative bekamen keine Monatsabrechnungen mehr, die sie für die Umsatzsteuervoranmeldung dringend brauchten. Und auch den Nutzern wurde viele Webseiten-Features weggenommen, wie etwa die Möglichkeit nachzusehen, ob man einen Inhalt bereits (im Vormonat) geflatterd hat oder nicht.

Flattr ist damit für mich leider unbenutzbar geworden. Kaputtgerelauncht. Ich werde dort Ende dieses Monats aussteigen. Ich bedauere das sehr! Gleichzeitig möchte ich auf die Spenden für Inhaltsproduzierende nicht verzichten. Die momentan angesagteste Alternative ist Patreon. Auch hier kann man Kreative unterstützen – allerdings mit einem festen Geldbetrag – entweder pro Monat oder pro veröffentlichter Content-Einheit (ein Blogpost, ein YouTube-Video, eine Podcast-Episode). Hier ist man sich also im Gegensatz zu Flattr nicht im Vorhinein darüber im Klaren, welchen Betrag man pro Monat ausgibt. Dafür sind die Spendeneinnahmen für die Kreativen besser planbar. Und auch hier gibt es schon beeindruckende Unterstützungen.

Der Nachteil: Patreon hat in der jungen Vergangenheit schon bewiesen, dass sie es mit der Sicherheit ihrer Nutzerdaten nicht so genau nehmen. Und man macht sich schon wieder von einem Drittanbieter abhängig, der es morgen auch verbocken kann. Am sichersten und transaktionskostenfrei sind also weiterhin Direktüberweisungen auf Spendenkonten der Kreativen. Aber das ist wohl eher etwas für die Großen Content-Produzenten wie Netzpolitik.org. Ich versuche es jetzt jedenfalls erstmal mit Patreon.

BSWK am 27.01.2016, Thema „Flüchtlinge“

BSWK zu Geflüchteten. Bild: Katja Machill
BSWK zu Geflüchteten. Bild: Katja Machill

Beim Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) am 27.01.2016 um 19 Uhr in der Straßenbahn Kneipe in Friedenau (Laubacher Str. 29, 14197 Berlin, U9/Ringbahn Bundesplatz) wollen wir diskutieren, welche Rolle das Thema Flüchtlinge für die Wissenschaftskommunikation spielt.

Mögliche Fragen könnten sein: Welche Projekte gibt es bereits? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Gibt es Ideen für weitere Projekte? Ist Wissenschaftskommunikation das, was Flüchtlinge aktuell benötigen oder haben sie gerade ganz andere Sorgen?  Wäre ein „Flüchtlings-Projekt“ nicht nur eine PR-Aktion? Kann Wissenschaftskommunikation konkret zur Integration von Flüchtlingen beitragen? Und: Wie kann Wissenschaftskommunikation dabei helfen, die öffentliche Diskussion zum Thema Flüchtlinge zu versachlichen?

Wir werden über ein bereits stattfindendes Projekt von  Joachim Lerch vom Verein Science & Technologie berichten: „Science United – Experimente verbinden“: http://www.science-days.de/projekte/pop-up-science-experimente-integrieren/

Bitte meldet Euch kurz an, damit wir bei Bedarf die Tischgröße anpassen können – per Mail, auf Facebook oder hier in den Kommentaren.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK am 25.11.2015: Forscher an den Tisch – Perspektivenwechsel

Alles so schön gelb hier: Der letzte BSWK 2015 speziell für und mit Forscherinnen und Forschern. Künstlerin: Katja Machill.Zu letzten Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 des Jahres 2015 am 25. November um 19 Uhr im Café Rix in Neukölln (Karl-Marx-Str. 141,  12043 Berlin,  U7 Karl-Marx-Straße) laden wir explizit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, um mit ihnen über ihre Sicht der Dinge in punkto Wissenschaftskommunikation zu sprechen. Das Thema: Forscher an den Tisch – Perspektivwechsel!

Mögliche Fragen könnten sein: Was denken Forscher über die Wissenschaftskommunikation? Was hätten sie gerne anders? Welchen Stellenwert hat die Kommunikation der eigenen Forschung an der jeweiligen Einrichtung? Welche Entwicklung ist zu beobachten? Gibt es Zeitbudgets für Kommunikation in Projekten? Wollt ihr mit der Öffentlichkeit in einen Dialog über Eure Arbeit treten oder ausschließlich forschen?

Als Forscher dabei sein werden:

  • Markus Dahlem, Migräneforscher, Humboldt-Universität zu Berlin, Cardiovascular Physics
  • Carmen Infante, Immunologin, Charité, Institut für Medizinische Immunologie
  • Thorsten Kamps, Experimentalphysiker, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Institut Beschleunigerphysik
  • Laura Rehnisch, Experimentalphysikerin, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Physik
  • Julia K. Wolff, Altersforscherin, Deutsches Zentrum für Altersfragen

Seid ihr auch dabei? Wir freuen uns auch über noch mehr Forscher!

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Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK am 28.10. zu Krisenkommunikation 2.0

Don't feed the trolls with science? Bild: Katja Machill
Don’t feed the trolls with science? Bild: Katja Machill

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) trifft sich in diesem Monat am 28. Oktober 2015 um 19 Uhr im Café Uebereck, Sonntagstraße 31, 10245 Berlin (S Ostkreuz).

Das Thema: Krisenkommunikation 2.0: Wie umgehen mit Trollen, Shitstorms & Co.? Aus der Praxis zu dem Thema berichten Josef Zens vom MDC, Henning Krause von der Helmholtz-Gemeinschaft und Martin Ballaschk von den Scilogs.

Mögliche Fragen, die wir diskutieren werden: Gilt das Credo „Trolle nicht füttern!“ noch? Was für Troll-Typen gibt es? Auf welche Art destruktiver Kommentare sollte man reagieren, welche besser ignorieren, welche vielleicht sogar löschen? Wie greifen reale Krisen (z.B. Demonstrationen vor der Institutstür) mit digitalen Krisen ineinander? Was ist dabei spezifisch für das Thema Wissenschaftskommunikation im Web 2.0 zu beachten?

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Wie umgehen mit Trollen? 10 Regeln für Internet-Diskussionen von Linus Neumann

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK: Relaunch von Wissenschaftswebsites am 30.9.2015

BSWK 30.9.2015: Webseiten-Relaunch. Bild: Katja Machill
BSWK 30.9.2015: Webseiten-Relaunch. Bild: Katja Machill

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) trifft sich diesen Monat am Mittwoch, 30. September 2015 um 19 Uhr bei Frau Mittenmang, Rodenberg Str. 37, 10439 Berlin (U/S Schönhauser Allee).

Das Thema lautet: „Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch – Erfahrungsaustausch zur Neu- und Umgestaltung von Wissenschaftswebseiten“. Dabei soll es um alle Relaunch-relevanten Punkte gehen: Budget, Personal, Projektplanung und -steuerung, Technik (neues CMS?, neue CMS-Version? oder „nur“ Facelift; Responsive Design?, https?), Inhalte (bleibt alles beim Alten?, Aufräum-Aktion mit Rauswurf alter Inhalte oder schreiben wir alles neu?), SEO (ändern sich die URLs?, Weiterleitungen?, SEO-optimierter HTML-Code?), neue Website-Funktionalitäten etc.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

Sommerpause: BSWK geht am 30.9. weiter

BSWK-Sommerpause 2015. Gelbes Bild: Katja Machill
BSWK-Sommerpause 2015. Gelbes Bild: Katja Machill

Der Sommer ist da: Schwitzen bei 37 Grad Celsius, Sonnenbrand und kein Hitzefrei. Der offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) legt eine kleine Sommerpause ein. Weiter geht es am Mittwoch, 30. September 2015. Für die Herbst-Termine haben wir uns spannende Themen vorgenommen wie: Wie betreibt die Wirtschaft Wissenschaftskommunikation? Was wollen Forscher von Wissenschaftskommunikatoren und was Journalisten? Oder auch: Wie kriege ich meine Webseite auf „responsive Design“ umgestellt / nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch.

Habt ihr Themenvorschläge? Worüber würdet ihr gerne beim Stammtisch sprechen? Bitte lasst es uns wissen!

Bis zum 30. September!

Katja und Henning

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.