ScienceTweetup am 8. Juni in Berlin

Tweetup-Atmosphäre: Teilnehmer an Tischinseln mit zwei bis drei WLAN-Geräten pro Nase. Foto vom SpaceTweetup: Stefan Meiners (http://blog.unkreativ.net/)
Tweetup-Atmosphäre: Teilnehmer an Tischinseln mit zwei bis drei WLAN-Geräten pro Nase. Foto vom SpaceTweetup: Stefan Meiners

Zur Langen Nacht der Wissenschaften (LNdW), die am 8. Juni 2013 in Berlin stattfindet, ergibt sich endlich die erste Gelegenheit für ein #ScienceTweetup. Wir (das sind die Lange Nacht und die Helmholtz-Gemeinschaft) laden bis zu 20 Social Media-Nutzer ein, sich an diesem Tag vier naturwissenschaftliche Forschungsinstitute in Berlin-Adlershof anzusehen und mit WissenschaftlerInnen zu sprechen – und zwar exklusiv vor der eigentlichen Toresöffnung der Langen Nacht um 16 Uhr.

Bereits ab 13.30 Uhr treffen wir uns mit den eingeladenen Teilnehmern im Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität (HU) in Adlershof. Dann machen wir eine Labor-Tour durch die Physik der HU, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) sowie zum Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Die Tweetup-Teilnehmer können hier etwas über die Mathematik des Zufalls lernen und einen Quanten-Zufalls-Jazz hören, sich über Planetenforschung und fremde Himmelskörper informieren, ein einzigartiges Laser-Labor besuchen sowie den Elektronenspeicherring BESSY II. Die Forschungsanlagen und Labore haben wir zu diesem Zeitpunkt noch ganz für uns, da das Hauptprogramm der Langen Nacht der Wissenschaften erst um 16 Uhr beginnt.

Labortouren und Scientist-Speeddating in Kleingruppen

Fragen in kleinen Gruppen: Hier Astronauten beim SpaceTweetup. Foto: ESA. http://www.esa.int
Fragen in kleinen Gruppen: Hier Astronauten beim SpaceTweetup. Foto: ESA.

Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr gibt es dann im #ScienceTweetup-Raum im Erwin Schrödinger-Zentrum eine ganz besondere Fragerunde, bei der unsere Teilnehmer jeweils eine/n ForscherIn aus den vier besuchten Institutionen ausführlich befragen können. Wir führen diese Q&A-Session allerdings nicht in einer Bühne-Publikum-Situtation durch, sondern ganz auf Augenhöhe. Die vier WissenschaftlerInnen werden dabei jeweils an einem Tisch mit fünf Tweetup-Teilnehmern sitzen und so ein Gespräch in einer kleinen Gruppe führen. Die Teilnehmer sollen dann alle Fragen zur Forschung und den zuvor besuchten Anlagen loswerden können. Nach einer Viertelstunde wechseln die WissenschaftlerInnen – ganz im Stile eines Science-Speeddatings – die Tischgruppen reihum. So hat jede Gruppe nach einer Stunde mit allen vier Experten gesprochen.

Ich freue mich schon sehr darauf, das ScienceTweetup moderieren zu dürfen. Zusammen mit Susann Morgner von der LNdW-Eventagentur con gressa organisiere ich das Tweetup im Vorfeld und freue mich, nun endlich eine Gelegenheit für ein solches WissenschaftsTweetup gefunden zu haben. Die Idee dazu orientiert sich am SpaceTweetup, das wir mit ESA und DLR im September 2011 erstmals in Europa durchgeführt hatten. Dieses ScienceTweetup wird allerdings sowohl vom Umfang als auch vom Aufwand deutlich kleiner als die SpaceTweetups.

Die Idee bei einem Tweetup ist es, wissenschaftsinteressierte Blogger und Nutzer von Social Media-Plattformen einzuladen und ihnen exklusiven Zugang zu Forschungsanlagen und WissenschaftlerInnen zu geben – ähnlich einer Pressetour. Die Teilnehmer können und sollen dann ihre Eindrücke (Fotos, Videos, Tweets, Texte etc.) veröffentlichen, mit Ihren Online-Kontakten teilen und so als Multiplikatoren 2.0 fungieren. Das Tweetup bringt Online- (speziell Social Media-) und Event-Kommunikation zusammen und stellt für die Wissenschaftskommunikation ein spannendes, relativ neues Genre dar.

Bis zum 21. Mai 2013 könnt Ihr Euch auf der Webseite der Langen Nacht anmelden. Dort gibt es auch alle offiziellen Infos. Bis zum 28. Mai werdet Ihr informiert, ob Ihr dabei seid oder auf der Warteliste landet. Die Social Media-Kanäle zur der Aktion sind @ScienceTweetup auf Twitter und @ScienceTweetup auf ADN jeweils mit dem Hashtag #ScienceTweetup. Und eine Facebook-Gruppe gibt es auch.

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