BSWK im Juni am Neuen See

bswk_am-neuen-seeAuf ein Neues am Neuen See! Am 24. Juni 2015 um 19 Uhr trifft sich der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) im Café am Neuen See im Tiergarten (Lichtensteinallee 2, U/S-Bahn Zoologischer Garten), um miteinander über Wissenschaftskommunikation zu sprechen.

Ein festes Thema gibt es nicht. Wir freuen uns auf eure Themen und hoffen auf wärmere Temperaturen als beim letzten Mal im Golgatha. Zur Sicherheit ist IM Café ein Tisch reserviert, der Biergarten ist aber vor der Tür. Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Kommentaren oder auf Facebook, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK am 27. Mai 2015 in Kreuzberg

BSWK goes Kreuz-Berg. Höhö! Bild: Katja Machill
BSWK goes Kreuz-Berg. Höhö! Bild: Katja Machill

Es wird wärmen und wir gehen mal wieder in den Biergarten, um miteinander über Wissenschaftskommunikation zu sprechen. Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) trifft sich am 27. Mai 2015 um 19.00 Uhr im Golgatha Biergarten im Viktoriapark in Berlin-Kreuzberg (Eingang von der Katzbachstraße, Höhe Monumentenstraße).

Wir haben dieses Mal kein festes Thema. Bringt gerne Themen mit, über die ihr sprechen wollt! Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Kommentaren oder dem Facebook-Termin, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.

BSWK zu Kunst und Wissenschaft am 29.4.2015

BSWK zu Kunst und Wissenschaft. Bild: Katja Machill
BSWK zu Kunst und Wissenschaft. Bild: Katja Machill

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (kurz BSWK) trifft sich am Mittwoch, den 29. April 2015, um 19 Uhr im Polymedialen Ponyhof in der Kienitzer Str. 11, 12053 Berlin-Neukölln (U7 Karl-Marx-Straße).

Thema ist: Was passiert an der Schnittstelle von Kunst & Wissenschaft?

Mögliche Fragen, die zur Debatte stehen: Was ist künstlerische Forschung? Was haben Kunst und Wissenschaft gemeinsam, was unterscheidet sie? Wie profitieren sie voneinander? Was passiert aktuell an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft? Wie verändert sich diese Schnittstelle in Zeiten des Web 2.0?

Als Experten dabei haben wir Christian Rauch vom STATE Festival und Manuel Rivera und vom IASS Potsdam, der über seine Erfahrungen im transdisziplinären Kommunikationsprojekt „Paradise reloaded? – Die Schöpfung im Anthropozän“ berichten wird, in dem Forscher, Künstler und Laien über Verhältnis von Mensch und Natur diskutieren. Mit dabei sind außerdem Julian Klein vom Institut für künstlerische Forschung sowie Simone Reber, Integrativen Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften an der Humboldt Universität. Und Katja Machill von Wissenschaft im Dialog wird die neue Kategorie im Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science vorstellen: Untitled. Künstlerische | wissenschaftliche Webvideos.

Die genauen Themen und Beispiele sind abhängig davon, wer am 29. April dabei ist und welche Themen einbringen mag. Übrigens: Wir haben die Möglichkeit, auf großer Leinwand Videos zu zeigen. Bringt welche mit!

Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Kommentaren oder auf Facebook, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an WissenschaftskommunikationInteressierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikationauszutauschen.

BSWK über den Tellerrand am 25.3.2015

BSWK: Über den Tellerrand geschaut! Bild: Katja Machill.
BSWK: Über den Tellerrand geschaut! Bild: Katja Machill.

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (kurz BSWK) trifft sich am Mittwoch, den 25. März 2015 um 19 Uhr im weißen Raum im Szimpla Kaffeehaus Budapest, Gärtnerstraße 15, 10245 Berlin (Bus 240 bis Boxhagener Platz, http://www.szimpla.de/).

Thema ist: Über den Tellerrand geschaut!  Was können wir vom Ausland lernen?

Von coolen Ideen aus Europa und der Welt lassen wir uns doch in Sachen Wissenschaftskommunikation gerne inspirieren. Viele Formate sind auch schon international vertreten, manche davon auch schon international organisiert. Man denke z.B. an das Fame Lab oder die Europäischen Schülerparlamente, von erfolgreichen englischsprachigen Sciencetubern mal ganz abgesehen. Es passiert doch recht häufig, dass übers Netz neue Veranstaltungsformate, neue Festival oder Ideen für neue Wettbewerbe hereinschneien. Nur fehlt oft die Zeit, diese Blitzlichter zu reflektieren.

Beim nächsten BSWK nehmen wir uns die Zeit und lassen uns von Wissenschaftskommunikation aus dem Ausland inspirieren! Die genauen Themen und Beispiele  bestimmt ihr selbst. Seid dabei!

Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Kommentaren oder auf Facebook, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen.

2007 hat angerufen …

Am vergangenen Wochenende hatte ich einen eigenartigen Traum. Und der ging so:

Das Satiremagazin „Der Postillon“ hatte vier Spezialexperten zu einem Einigkeitsgespräch eingeladen. Mit dabei: Der Wissenschaftsautor Florian Freistetter für die Blogosphäre, Astronom Markus Pössel für die Wissenschaft, Franz 0ssing für die Wissenschaftskommunikation,  Alexander Gerber für die Wissenschaftskommunikationsforschung und Ex-GEO-Journalist Jens Rehländer für den Wissenschaftsjournalismus. Thema war das Spannungsverhältnis zwischen der Wissenschaft, der Öffentlichkeitsarbeit von Forschungsinstituten, dem Journalismus sowie der Gesellschaft. Und das Gespräch hatte es echt in sich… hier einige Ausschnitte:

Der Postillon: Seit Jahrzehnten finanzieren Rundfunkbeiträge den öffentlich-rechtlichen Wissenschaftsjournalismus. Hat es sich gelohnt?

Rehländer:  Manche mag jetzt denken: „Quarks & Co. ist reine Geldverschwendung. Es ist offenbar nur dazu da, Leuten eine Arbeitsstelle und eine Pension zu geben, die nichts anderes können, als Wissenschaft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so zu machen, dass niemand davon Kenntnis nimmt.“ Aber das wäre viel zu simpel gedacht.

Der Postillon: Kritiker sagen, die vielen wissenschaftsjournalistische Formate seien alle vergeblich.

0ssing: Quatsch. Die Kritiker sollten sich schämen.

Der Postillon: Immerhin gibt es ja jetzt auch diese Wissenschaftsblogger, was ist da passiert?

Freistetter: Die klassischen Medien müssen sich zunehmend rechtfertigen. Da ist ein ganz mächtiges System entstanden, das die Leser an Werbetreibende verkauft. Doch die Gatekeeper-Funktion verschiebt sich durch den Medienwandel immer mehr hin zu den unbezahlten Kuratoren.

Gerber: Ich mache einen radikalen Vorschlag: Die Gelder, die bisher für „Wissenschaft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen“  ausgegeben wurden, sollten zur Hälfte in eine Stiftung oder einen Fonds fließen, der unabhängige Wissenschaftsblogger und -podcaster fördert. Das ist doch auch eine kulturelle Leistung, die da erbracht wird. Und das ganz ohne Depublikationspflicht.

Pössel: Als bloggender Wissenschaftler könnte ich mir das schon vorstellen. Aber wir müssen die Kirche auch im Dorf lassen: Das Vermitteln von Wissenschaft ist schließlich nicht intellektuell anspruchsvoller als das Betreiben von Wissenschaft selbst.

Der Postillon: Stimmt es denn, dass Blogger den Wissenschaftsjournalismus ablösen werden?

Rehländer: Nein.

Freistetter: Nein. [Schlägt die Handinnenfläche vor die Stirn.]

Pössel: Nein. [Verdreht die Augen.]

Der Postillon: Kritische Nachfrage: Aber das hört man doch immer wieder!

0ssing: [Beißt in den Tisch.]

Gerber: Könnten wir diese 2007er-Diskussion wieder einmotten und uns der Zukunft oder wenigstens der Gegenwart zuwenden?

Der Postillon: Na gut. Wie sieht es denn mit der Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaftsorganisationen aus. Müssen die jetzt wirklich alle twittern?

Rehländer: Mancher mag denken: Die Euphorie, künftig alle medialen Kanäle selbst bedienen zu können, wäre totaler Humbug. Doch die Wissenschaft muss die Sozialen Netzwerke und Web 2.0-Trends nutzen, um mit der Gesellschaft und gerade mit dem Nachwuchs im Diskurs zu bleiben. Das ist allein schon eine Frage der Transparenz: Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf, mit den Unis und Forschungsinstituten darüber zu diskutieren, warum die öffentlichen Mittel wofür ausgewählt werden. Und so wie man in den 90ern eine Webseite aufgesetzt hat, weil Menschen in diesem Medium kommunizieren, so macht man das nun mit Social Media.

Freistetter: Man stelle sich nur mal vor, die steuerfinanzierte Wissenschaft würde sich kommunikativ so zurückziehen, dass ich als Bürger auf Facebook keine Rückfragen mehr stellen oder etwas in einem Blog-Kommentar kritisieren könnte. Und Herr 0ssing würde nur mit Leuten reden, die einen Presseausweis haben? So ein Quatsch.

Der Postillon: Aber da sind die Journalisten als professionelle Vermittler dann vollkommen außen vor?

0ssing: Nein. Wir brauchen auch weiterhin einen starken und kritischen Wissenschaftsjournalismus in Deutschland. Deshalb unterstützen wir doch Organisationen und Konferenzen in diesem Bereich, bieten Volontariate an und ermöglichen journalistische Recherchen. Niemand hat die Idee, man müsse die „bösen kritischen Journalisten, die sowieso immer nur falsch berichten“ umgehen. Uns geht es um einen ehrlichen Diskurs rund um die Wissenschaft mit der Gesellschaft – und dafür brauchen wir die Journalisten genauso wie die Blogger.

Soweit die Ausschnitte aus dem Gespräch. In meinem Traum meldeten sich natürlich sofort einige Kritiker ausführlich mit Blogbeiträgen zu Wort:

Daneben meldete sich natürlich auch das unvermeidbar plappernde Volk auf Twitter zu Wort.

Dann erwachte ich aus dem Traum: Sonntagmorgen, der 15. Februar 2015. Puh!!! Alles nur geträumt! Ein Glück! Gut, dass wir nicht schon wieder so eine rückwärts gewandte Wisskomm-Diskussion mit schwarz-weiß / gut-Böse / Journalist-Blogger / Wissenschaftler/PR-Heini und gute Medien/böse Social Media-Schubladen haben. Dann können wir uns ja mal Gedanken machen, wie wir den gesellschaftlichen Diskurs rund um die Wissenschaft konstruktiv nach vorne bringen können!

Offenlegung: Ich bin Betroffener. Dieser Beitrag ist ausgedacht und Satire und mein privater Mist.

 

BSWK am 25.2.2015: Wie offen ist die Wissenschaftskommunikation?

BSWK 25.2.2015 - Bild: Katja Machill

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (kurz BSWK) trifft sich am Mittwoch, 25. Februar 2015 um 19 Uhr im Café Bilderbuch, Akazienstraße 28, 10823 Berlin-Schöneberg (Bus M48/M85 Kaiser Wilhelm-Platz). Thema ist die Frage: Wie offen ist die Wissenschaftskommunikation?

Und darüber könnten wir zum Beispiel diskutieren: „Wikipedians in Residance“ in einer Wissenschaftsorganisation / Wie sollten Kommunikationsabteilungen mit der Wikipedia-Community interagieren? Welche kollaborative Elemente sind in der Wissenschaftskommunikation im Einsatz / vorstellbar / gewünscht? Erfahrungen der Wissenschaftskommunikation mit Creative Commons-Lizenzen. Die genauen Themen und Beispiele sind abhängig davon, wer am 25.2. dabei ist und welche Themen einbringen mag. Macht mit!

Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Blog-Kommentaren oder auf Facebook, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen.

BSWK zur Hochschul-Kommunikation 2.0

BSWK zur Hochschul-Kommunikation 2.0 - Bild: Katja Machill
BSWK zur Hochschul-Kommunikation 2.0 – Bild: Katja Machill

Studienberatung über Whatsapp, der Campus-Navigator und Mensa-Plan in der App, kritische Kommentare im Prof-Bewertungsportal, Streik-Aufrufe im Studi-Blog und die Immatrikulation über Facebook? Welche Veränderungen haben Web 2.0 und Social Media für die Kommunikation von Hochschulen mit sich gebracht?

Der Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) spricht am 28. Januar 2015 um 19 Uhr bei Frau Mittenmang, Rodenberg Str. 37, 10439 Berlin (U/S Schönhauser Allee) über Uni-Kommunikation 2.0.

Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail, hier in den Blog-Kommentaren oder auf Facebook, um die Tischgröße ggfs. anpassen zu können.

Wir freuen uns auf Euch!

Über den BSWK

Beim offenen Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 (BSWK) treffen sich WissenschaftsjournalistInnen, WissenschaftskommunikatorInnen und an Wissenschaftskommunikation Interessierte (z.B. Forschende) am letzten Mittwoch des Monats in Berlin, um sich über aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Es gibt sowohl Themen-Abende als auch eine spontane Abfrage zu Beginn, wen gerade was beschäftigt und worüber jeder gerne reden würde. Über Termine und Treffpunkte informiert Katja Machill über eine Mailingliste.